Verschiedene Wurftechniken beim Bowling


Bowling ist kein Kraftsport, sondern basiert größtenteils auf der richtigen Technik!


Haltung der Kugel

Die Kugel wird mit Hilfe des Mittel- und Ringfingers sowie des Daumens in den konventionellen Bohrungen bzw. Löchern geführt.


Anlauf

Im Bowlingssport hat sich die sogenannte "4-Schritte-Technik" etabliert. Der Spieler nimmt dementsprechend 4 Schritte Abstand von der Foulline und startet seinen Anlauf mit dem rechten Fuß als Rechtshänder, beziehungsweise mit dem linken Fuß als Linkshänder. Dabei ist darauf zu achten, dass der erste Schritt um einiges kürzer ausgeführt wird als die folgenden.


Die Kugel befindet sich beim Beginn des Anlaufes auf Brusthöhe, wandert sie bis zum dritten Schritt zum höchsten Punkt hinter den Körper. Beim vierte Schritt, auch Gleitschritt genannt, wird durch eine gleitende Bewegung das letzte Stück zur Foulline zurückgelegt und die abgebende Hand befindet sich bis zur letzten Sekunde unter der Kugel.


Wurftechniken

In dem moment wo die Kugel den Standfuß passiert beginnt der Abgabeprozess des Balles. Der Daumen verlässt die Kugel als erstes, das Handgelenk wird um 90° nach innen gedreht und Zeige- und Mittelfinger werden bis zur kompletten Abgabe der Kugel auf Spannung gebracht.


Für Anfänger ist ein Einschlag in der Wurfbewegung nicht zu empfehlen. Diese sollten sich an den Markierungen auf der Bahn orientieren und die Kugel in einer geraden Linie werfen. Für fortgeschrittene Bowler ist ein seitlicher Einschlag bzw. eine Rotation zu empfehlen. Diese entsteht durch die eine entsprechende Drehung im Handgelenk bei der Kugelabgabe. Eine Rotation in der Laufbahn der Kugel erhöht die Chancen auf eine Strike erheblich.